Hagenbuttenöl in der Kosmetik – Beautytipps rund um die Hagebutte

Hagenbuttenöl in der KosmetikDie Hagebutte kennt wohl jeder, da sie in vielen Gärten wächst. Ihr wird eine gute Wirkung auf den menschlichen Organismus nachgesagt. Hagenbuttenöl gilt in der Kosmetik als Geheimtipp und selbst Spitzenmodels setzen darauf. Bei regelmäßiger Anwendung hilft Hagenbuttenöl gegen Falten, Akne, Schuppen usw. Selbst für die Nägel ist das Hagenbuttenöl gut. Aber auch in der Medizin wird die Hagebutte eingesetzt, da sie sehr viele Vitamine, sowie auch wichtige Mineralstoffe enthalt. Sie zählt damit zu einem beliebten Naturheilmittel, was schon zu Zeiten von Hildegard von Bingen eingesetzt wurde.

Was ist Hagenbuttenöl?

Hagebutte heißt auf Lateinisch „Rosa canina“. Sie gehört zu den Rosenarten und wird daher auch oft als Wildrose bezeichnet. Die Früchte sind rot und ungiftig. Genaugenommen ist die Hagebutte eine Sammelfrucht, die wiederum kleine Nüsse enthält. Das Fruchtfleisch ist süßsauer, enthält aber viele wichtige Nährstoffe. Die kleinen Nüsse der Hagebutte besitzen kleine Härchen, die auf der Haut einen starken Juckreiz auslösen. Daher sollte man die Nüsse nicht mitessen, sondern nur das Fruchtfleisch.

Aus diesen Hagenbutten lässt sich das sogenannte Hagenbuttenöl herstellen. Dies kann man entweder fertig kaufen oder auch selber herstellen. Doch dazu später mehr. Das Öl aus Hagenbutten enthält viele ungesättigte Fettsäuren sowie auch Vitamin A. Trägt man dieses Öl auf die Haut auf, so wird unsere Haut elastischer und kleinere Falten werden geglättet. Also ein natürliches Anti Aging Produkt.

Hagenbuttenöl in der Kosmetik

Das Öl aus den Hagebutten kann in der Kosmetik sehr vielfältig eingesetzt werden. Es wird unter anderem in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Akne und Ekzeme
  • Schuppen
  • Brüchige Haarspitzen und Nägel
  • Trockener Haut
  • Anti-Falten-Mittel

In allen Fällen wird das Hagenbuttenöl auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Wird das Öl in die Haare zur Bekämpfung von Schuppen einmassiert, so sollte es nach einer Einwirkzeit von ein paar Minuten wieder mit einem Shampoo herausgewaschen werden. Das Öl beugt auch gleichzeitig gegen brüchiges Haar vor, wenn du es regelmäßig in die Haarspitzen einmassierst. Die Haare werden stabiler und geschmeidiger. Selbst auf die Nägel kannst du das Öl machen. Auch diese sind dann nicht mehr so brüchig. Danach sollten die Gelnägel besser halten.

Hagebutte in der Medizin

Hagebutten sind regelrechte Vitaminbomben. 100 Gramm Hagebutten enthalten zwischen 500 und 1500 Milligramm Vitamin C. Daher sind sie für die Gesundheit sehr wertvoll und stärken das Immunsystem. In der Medizin kommt Hagenbuttenpulver zum Einsatz, welches aus den Schalen und Samen hergestellt wird. Dem Pulver wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt und hilft unter anderem bei Arthrose, Arthritis und Rheuma. Hagenbutten können aber auch bei Magen-Darm-Probleme sowie bei hohen Cholesterinwerten helfen. Die Wirkung der Hagebutte ist wie man sieht sehr vielfältig.

Hagenbuttenöl selbst herstellen

Wenn man zuhause schon eine Hagebutte hat, selbst man sich schnell mal die Frage, ob man Hagenbuttenöl auch selbst herstellen kann. Man braucht gar nicht viel um das Öl selber herzustellen. Als einzige Zutat, neben den Hagenbutten, braucht man ein gutes Basisöl. Dies kann zum Beispiel ein Mandelöl sein.

Man nimmt ca. 2 große Hände voll Hagebutten und einen halben Liter vom Basisöl. Die Hagenbutten schneidet man in kleine Stücke und lässt sich trockenen. Dies geht entweder bei Zimmertemperatur und dauert dann mehrere Tage bis wenige Wochen, oder man nimmt den Backofen zu Hilfe.

Wichtig ist, dass die Temperatur nicht zu hoch ist. Empfehlenswert sind ca. 40°C. Nach nur wenigen Stunden sin die Hagebuttenstücke trocken. Damit die Feuchtigkeit entweichen kann, sollte man ab und zu die Backofentür zwischendrin öffnen.

Anschließend werden die getrockneten Hagebuttenstücke mit dem halben Liter Basisöl aufgegossen. Das Ganze muss nun ca. eine Woche ruhen und fertig ist das selbsthergestellte Hagenbuttenöl.